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| Pressemitteilung vom: 26.08.2010 | |||||||||||||||||||||||||||||
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Unzufrieden mit der Antwort zu den
Elb-Schliff Plänen und einer presseöffentlichen
Stellungnahme
In einer
ausführlichen Anfrage haben die GRÜNEN in Babenhausen von
der Bürgermeisterin und ihrer Verwaltung Aussagen zur
städtebaulichen Bewertung der Pläne der
Elb-Schliff-Eigentümer erbeten. Die jetzt eingegangene
Antwort stellt die Grünen keinesfalls zufrieden; sie sehen
sich vielmehr in ihrem Vorwurf bestätigt, dass mit einer
Politik der Gefälligkeit gegen wichtige städtebauliche
Kriterien verstoßen wird. Nach ihrer Ansicht gibt es eine
Vielzahl von Gründen, dass gerade an dieser Stelle keine
verdichtete Wohnbebauung entstehen sollte.
Der
Hinweis der Verwaltungsantwort auf die Differenz zwischen
den Bodenrichtwerten Gewerbe- und Wohnbauland, ca. 150 €)
zeigt: falls 50 000 qm wie gewünscht
für die Pläne der Autania-Gruppe (Eigner
der Fa. ELB) umgewidmet werden, ergibt das für die
Gruppe einen geschätzten Bilanzgewinn von bis zu 7,5
Millionen Euro. Wenn die Bürgermeisterin von geplanten
Investitionen von bis zu 60 Millionen spricht, vernebelt sie
den tatsächlichen Sachverhalt:
„Tatsächlich geht es ja um ein Investment in die eigenen
Produktionsanlagen in Höhe von 15 Millionen €, das im
Prinzip zur Hälfte durch die geforderten Beschlüsse der
Stadtverordneten und durch die städtische Nutzungsänderung
der Fläche übernommen wird“, so die Grünen in ihrer Kritik.
Schon jetzt wäre die
Verwertung von nicht mehr benötigten Gewerbeflächen
entsprechend der regionalplanerischen Zielsetzung, der
ISEK-Konzeption und dem gültigen Bebauungsplan problemlos
möglich, würde dem angeblichen und von der Bürgermeisterin
wiederholt in die Diskussion eingebrachten Mangel an
Gewerbeflächen folgen und auch bislang schon 5 Millionen €
Verkaufserlöse ermöglichen.“
Das
Bürgermeisterin Coutandin (SPD) jetzt mit dem Hinweis auf
die ebenfalls in unmittelbarer Nähe der Wohnbebauung der
Kaserne vorbeigeführte Südumgehung die am ELB-Wohnpark
vorbeiführende Südumgehung rechtfertig halten DIE
Das eine
„Breitenanalyse und Gesamtbeurteilung“ von
Flächenausweisungen für Wohnbebauung nach Darstellung der
Bürgermeisterin „nicht möglich“ sein sollen, halten die
Die
Aussage, die Entwicklung paralleler Flächen unter 10 ha
wären für die Investitionsbereitschaft potentieller
Interessenten für das Kasernengelände uninteressant, ist
nach Einschätzung der
Noch
gravierender ist für Bündnis 90/DIE
„Das man
den vagen Versprechen von Arbeitsplätzen nachgibt und
ernsthafte Bedenken einfach vom Tisch wischt, erinnert fatal
an ähnliches Verhalten der Politik in der letzten
Finanzkrise, bei der am Ende die Bürger die Zeche für
Fehlentwicklungen zu zahlen hatten und haben“, so DIE
Zu befürchten ist nach Meinung der
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