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| Pressemitteilung vom: 27.04.2011 | |||||||||||||||||||||||||||||
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GRÜNE: Parlamentarische
Allianzmehrheit scheint unsicher Eine unsichere
FWB-, FDP-, SPD-Allianzmehrheit sieht der Stadtverband der
GRÜNEN in den nächsten Monaten für die
Stadtverordnetenversammlung in Babenhausen. Nachdem Manfred
Willand trotz des schlechten Abschneidens der FDP mit 4,2% und
nur einem Stadtverordnetensitz erneut in den Magistrat gerückt
ist, wird Heinrich Kolb als Nachrücker den einzigen Platz der
FDP in der Stadtverordnetenversammlung einnehmen. „Dass die SPD für den Koalitionspartner
mit einem Parlamentssitz einen Platz im Magistrat geräumt hat,
wollen wir gar nicht weiter kommentieren, aber die Folgen
daraus dürften der FWB-, FDP-, SPD-Allianz in den nächsten
Monaten deutlich Kopfzerbrechen bereiten“, so DIE GRÜNEN. Kolb,
der noch ein Bundestagsmandat vertritt, war bereits in der
letzten Legislaturperiode nur sporadisch im Stadtparlament und
in den Ausschüssen fast nie anwesend. „In der Rolle der
Opposition war dies noch zu verschmerzen, aber jetzt muss die
FWB-, FDP-, SPD-Allianz zu jeder Sitzung eine knappe Mehrheit
zustande bringen und das geht nur, wenn sich das Babenhäuser
Parlament, alle Ausschüsse und alle FWB-und
SPD-Stadtverordneten ab sofort dem FDP-Bundestagsprogramm von
Dr. Heinrich Kolb unterwerfen oder wichtige Entscheidungen der
Stadt auf freie Termine des FDP-Mannes verschoben werden“, so
DIE GRÜNEN. Die SPD wird bei diesen kniffligen
Mehrheitsverhältnissen
nicht regelmäßig auf die Zustimmung der GRÜNEN setzen
können, so wie sie dies im ersten Sondierungsgespräch mit den
GRÜNEN nach der Wahl angedeutet hat, „denn schon mit den ersten
Personal- und Sachbeschlüssen der „Allianz-Parteien“ ist viel
Vertrauen zerstört worden und wir haben in dem
Sondierungsgespräch mit der SPD schon sehr deutlich gemacht,
dass wir nicht den Aushilfskellner für die FWB-, FDP-,
SPD-Allianz spielen werden. Diese Parteien-Allianz steht jetzt
in der Verantwortung und muss nach ihrer oftmals überzogenen
Kritik in den letzten fünf Jahren selbst zeigen, was sie drauf
hat“, machen DIE GRÜNEN deutlich.
Wie die GRÜNEN vermuten, könnte die knappe Allianzmehrheit
darauf hinauslaufen, dass Kolb über kurz oder lang sein Mandat
niederlegt und der zweiten FDP-Nachrückerin |