Uffgepasst und hingeguckt!!!


Babenhausen/Hessen

Das Uffgepasst!!! - Archiv

Hier freut, ärgert, schimpft oder lobt der Kommentator völlig ungeniert zu einem Thema auf das er Lust hat und das jetzt monatlich!

 
 
"Allianz - die Zweite" (Mai 2011)

 

Jetzt hat er es geschafft! Jahrelang hat er sich durch die Kommunalverwaltungen gemogelt, viel heiße Luft produziert, mit profunder Unkenntnis das Babenhäuser Rathaus zum Verwaltungssitz eines Möchtegernfürsten gemacht und sich dabei in zweifelhaften Fahrten (und wenn man den ehemaligen Freunden der CDU glauben darf, in noch viel mehr) und Untreuevorwürfen verstrickt. Irgendwann wollten dann vor allem FDP und SPD über einen Untersuchungsausschuss herausfinden, was denn an den Untreuevorwürfen dran ist und kamen am Ende zum Ergebnis, dass es Unregelmäßigkeiten bei der Nutzung von Fahrzeugen der Sozialstation durch Bürgermeister Lambert gab. Vorgestellt wurde das Ergebnis dieser wenig schmeichelhaften Untersuchung  von den gleichen Fraktionen und sogar fast identischen Personen, die noch 2003 das Verhalten Lamberts als Untreue bezeichneten. Treppenwitz der Geschichte: Diese Personen haben Ex-Bürgermeister Lambert im April 2011 zum Ersten Stadtrat Babenhausens gemacht.

Nicht eine "Allianz für Babenhausen", sondern eine "Unheilige Allianz der Machttrunkenen" hat sich da über alle Gewissens- und Moralfragen hinweggesetzt und schlicht Posten besetzt, was sich irgendwie im "Allianz"-Symbol dieser unheiligen Allianz deutlich macht.

Was die "Allianz" vereint

Ich muss dabei an Phallussymbole denken ... Sie nicht auch?

Wie das damals mit Kurt Lambert (heutiger Erster FWB-Stadtrat der Stadt Babenhausen) war, kann man u.a. hier ("Odenwald Geschichten" vom Freitag, 8. April 2005) nachlesen: 

Babenhausen: Strafverfahren (Untreue) gegen früheren Bürgermeister Lambert wegen Verjährung eingestellt.

Ein weiteres unrühmliches Kapitel in unserer Stadtgeschichte ist zu Ende gegangen. Und das ist gut so.“ Mit diesen Worten bewertet der Vorsitzende der Babenhäuser SPD, Claus Coutandin, die Einstellung der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen den ehemaligen Bürgermeister Kurt Lambert ( CDU jetzt FWB ). Zwei Tage nach der Ankündigung von Fraktionsvorsitzendem Uwe Schimsheimer, den Beschluss der Staatsanwaltschaft „so nicht stehen zu lassen“, reagiert die Partei nun mit einer ausführlichen Stellungnahme. „Nach vielen Hinweisen von Mitarbeitern des Rathauses hatte schließlich auch das Rechnungsprüfungsamt den laxen Umgang des damaligen Stadtoberhauptes mit städtischen Geldern ausdrücklich und schriftlich moniert“, begründet Claus Coutandin rückblickend das Vorgehen des Parlaments, das Ende 2003 mit Stimmen von SPD, Grünen, FDP und FWB beschlossen hatte, Abrechnungsunterlagen des Verwaltungschefs der Staatsanwaltschaft zu übergeben. Diese sollte herausfinden, ob gegen Lambert ein Strafverfahren eröffnet werden kann ....

Von einer Ermittlung wurde allerdings abgesehen, da die angemahnten Fälle verjährt waren.“Auch die Nutzung von Fahrzeugen der Sozialstation werde in dem Schreiben der Staatsanwaltschaft als „durchaus problematisch“ angesehen, so Coutandin weiter: „Das Bild von Lambert im Sozialstation-Auto gehörte in Babenhausen zum Alltag. Er hat über Jahre das Fahrtenbuch nicht ausgefüllt“, sagt er. „Bemerkenswert“ sei zudem, dass sich alle Terminkalender, „über die man eine gewisse Kontrolle gehabt hätte“, nicht mehr auffinden ließen, erklärt der SPD-Vorsitzende. „Die Leiterin der Sozialstation wollte vermeiden, dass die vielen Tausend Kilometer, die sich auf dem Tacho, nicht aber im Fahrtenbuch ablesen lassen, den Mitarbeiterinnen in Rechnung gestellt werden. Deshalb hat sie pauschale Eintragungen für die Lambert-Zeit nachgetragen und von diesem auch abzeichnen lassen.“

Den ganzen Artikel kann man im Internet unter http://www.odenwald-geschichten.de/?p=88 nachlesen.

 

 
 
 
 
 
 
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