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Jetzt hat er es
geschafft! Jahrelang hat er sich durch die Kommunalverwaltungen gemogelt,
viel heiße Luft produziert, mit profunder Unkenntnis das Babenhäuser Rathaus
zum Verwaltungssitz eines Möchtegernfürsten gemacht und sich dabei in
zweifelhaften Fahrten (und wenn man den ehemaligen Freunden der CDU glauben
darf, in noch viel mehr) und Untreuevorwürfen verstrickt. Irgendwann wollten
dann vor allem FDP und SPD über einen Untersuchungsausschuss herausfinden,
was denn an den Untreuevorwürfen dran ist und kamen am Ende zum Ergebnis,
dass es Unregelmäßigkeiten bei der Nutzung von Fahrzeugen der Sozialstation
durch Bürgermeister Lambert gab. Vorgestellt wurde das Ergebnis dieser wenig
schmeichelhaften Untersuchung von den gleichen Fraktionen und sogar
fast identischen Personen, die noch 2003 das Verhalten Lamberts als Untreue
bezeichneten. Treppenwitz der Geschichte: Diese Personen haben
Ex-Bürgermeister Lambert im April 2011 zum Ersten
Stadtrat Babenhausens gemacht.
Nicht eine "Allianz für Babenhausen", sondern eine
"Unheilige Allianz der Machttrunkenen" hat sich da über alle Gewissens- und
Moralfragen hinweggesetzt und schlicht Posten besetzt, was sich irgendwie im
"Allianz"-Symbol dieser unheiligen Allianz deutlich macht.

Ich muss dabei an Phallussymbole denken ... Sie
nicht auch?
Wie das damals mit Kurt Lambert (heutiger Erster
FWB-Stadtrat der Stadt Babenhausen) war, kann man u.a. hier ("Odenwald
Geschichten" vom Freitag, 8. April 2005) nachlesen:
Babenhausen: Strafverfahren
(Untreue) gegen früheren Bürgermeister Lambert wegen Verjährung eingestellt.
Ein weiteres unrühmliches
Kapitel in unserer Stadtgeschichte ist zu Ende gegangen. Und das ist gut
so.“ Mit diesen Worten bewertet der Vorsitzende der Babenhäuser SPD, Claus
Coutandin, die Einstellung der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen
den ehemaligen Bürgermeister Kurt Lambert ( CDU jetzt FWB ). Zwei Tage nach
der Ankündigung von Fraktionsvorsitzendem Uwe Schimsheimer, den Beschluss
der Staatsanwaltschaft „so nicht stehen zu lassen“, reagiert die Partei nun
mit einer ausführlichen Stellungnahme. „Nach vielen Hinweisen von
Mitarbeitern des Rathauses hatte schließlich auch das Rechnungsprüfungsamt
den laxen Umgang des damaligen Stadtoberhauptes mit städtischen Geldern
ausdrücklich und schriftlich moniert“, begründet Claus Coutandin
rückblickend das Vorgehen des Parlaments, das Ende 2003 mit Stimmen von SPD,
Grünen, FDP und FWB beschlossen hatte, Abrechnungsunterlagen des
Verwaltungschefs der Staatsanwaltschaft zu übergeben. Diese sollte
herausfinden, ob gegen Lambert ein Strafverfahren eröffnet werden kann ....
Von einer Ermittlung wurde
allerdings abgesehen, da die angemahnten Fälle verjährt waren.“Auch die
Nutzung von Fahrzeugen der Sozialstation werde in dem Schreiben der
Staatsanwaltschaft als „durchaus problematisch“ angesehen, so Coutandin
weiter: „Das Bild von Lambert im Sozialstation-Auto gehörte in Babenhausen
zum Alltag. Er hat über Jahre das Fahrtenbuch nicht ausgefüllt“, sagt er.
„Bemerkenswert“ sei zudem, dass sich alle Terminkalender, „über die man eine
gewisse Kontrolle gehabt hätte“, nicht mehr auffinden ließen, erklärt der
SPD-Vorsitzende. „Die Leiterin der Sozialstation wollte vermeiden, dass die
vielen Tausend Kilometer, die sich auf dem Tacho, nicht aber im Fahrtenbuch
ablesen lassen, den Mitarbeiterinnen in Rechnung gestellt werden. Deshalb
hat sie pauschale Eintragungen für die Lambert-Zeit nachgetragen und von
diesem auch abzeichnen lassen.“
Den ganzen Artikel kann man im Internet unter
http://www.odenwald-geschichten.de/?p=88 nachlesen.
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